Iris hat mich mit dem “Kreativ Blogger Award” bedacht. Ich freue mich und bin so frei, die Bedingungen etwas zu modifizieren: ich gebe ihn nur an eine Person weiter (statt an sieben). Weil: schön, wenn sich alle Welt verlinkt und sich jeder einen Award überreicht – aber bleibt dann nicht das Besondere auf der Strecke? Jaja, ich weiß, dass ich unter diesen Bedingungen womöglich selber keinen Award bekommen hätte… egal.
1. Bedanke dich bei der Person die ihn dir verliehen hat. Danke, Iris!
2. Kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog. Ich verlinke mal auf Mutter google, es steht “Kreativ Blogger” drauf, es ist der hier mit dem karierten Hintergrund.
3. Verlinke die Person von der du ihn bekommen hast. Gern: Iris’ Blog trägt den wunderbaren Namen: Mr., Mr. and Mrs. Smith
4. Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind. Naja, sagen wir “den meisten noch nicht bekannt sind”. 1. Ich habe alle Folgen von Project Runway geguckt und verfolge auch die diesbezüglichen Diskussionen auf Project Rungay. 2. Ich mag Schnee im Winter, auch wenn er andere Leute zu nerven beginnt. Lieber eine weiße Welt, als tristes, knospenloses Grau! 3. Auf dem Sofa liegend, kann ich die Zeit auf der Domuhr ablesen. 4. Ich habe mal Streichhölzer gesammelt – einzelne. Die verschiedenen Farben der Köpfe haben mich interessiert. 5. Ich bin von einer echten Zahnarzt-Phobikerin zu einer sehr entspannten Patientin geworden. Dem richtigen Zahnarzt sei Dank! 6. Meinen morgendlichen Kaffee trinke ich immer im Bett oder auf dem Sofa liegend. 7. Ich liebe es, immer mal wieder neue Produktivitätstools auszuprobieren (z.B. gerade thinkingrock), auch wenn mich das davon abhält, wirklich produktiv zu sein…
5. Nominiere 7 Blogger: Ich reiche den Award weiter an Suschna – sie macht “ihr Ding”, ihre Projekte sind ungewöhnlich und schön und (es klingt so klischeehaft, aber es stimmt einfach) sehr inspirierend!
6. Verlinke diese auf deinem Blog: siehe 5.
7. Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar. done
So gut wie immer hatte ich weiße Wände in der Wohnung. Liegt sicher auch daran, dass ich mit schrägen 70er Jahre Tapeten aufgewachsen bin. Also waren weiße Wände lange Zeit ein erforderlicher Ausgleich – aber irgendwann ist auch gut. Im Baumarkt habe ich dann lauter dezente grau/beige/blaugrau-Töne eingepackt (vier kleine Probentöpfchen, um genau zu sein) und als ich um eine Regelecke bog, sprang mich dieses Grün an, völlig unvermittelt. “Highland” von Schöner Wohnen. Tja, ich hatte nicht vor, so eine Knallfarbe zu kaufen, aber spontane Begeisterung ist ein seltenes Gut und sollte ernst genommen werden. Darum ist nun eine Flurwand grün und die kleinen, blassen Töpfchen harren noch ihrer Bestimmung. Demnächst. Die “Heidi Swapp” Punkte-Maske kam hier übrigens auch zum Einsatz, ebenso wie eine Schablone, die ich vor Urzeiten mal gemacht habe.
Mmh, die Fotos sind leider nur geknipst und ziemlich unvorteilhaft. Besser gehts grad aber nicht.
“It’s a great thing when you realize you still have the ability to surprise yourself.” – “Es ist klasse, wenn man erkennt, dass man immer noch die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu überraschen”, sagt Lester Burnham in dem Film American Beauty.
So gehts mir gerade. Ich singe seit 2 Monaten in einem Chor mit – weil’s Spaß macht, nicht weil ich meine, ich hätte eine besondere Stimme. Im Gegenteil – ich treffe zwar die Noten, aber brumme ziemlich vor mich hin. Darum habe ich mich entschlossen, ein paar Gesangsstunden zu nehmen – damit mir mal jemand ein paar Tipps gibt zum Umgang mit meiner Stimme gibt, damit ich etwas mehr Sicherheit bekomme. Und jede einzelne dieser Stunden ist eine Offenbarung. Mein Lehrer arbeite sehr viel mit Vorstellungen und Bildern – das brauchts wahrscheinlich auch, weil dieser ganze Maschinenpark in unserer Kehle sonst schwer zu begreifen, zu steuern ist. Also spielen wir gedanklich so herum, ich mache meine entsprechenden Übungen dazu und was passiert? Immer etwas völlig Unerwartetes. Ich bin natürlich noch meilenweit entfernt von dem stimmlich (bei mir) möglich ist, aber immerhin: was sich in nur ein paar Stunden entwickelt, ist total spannend: ich höre mich singen, und denke: wer bist du denn? Das ist absolut motivierend! Und es führt dazu, das ich mir jetzt Noten aus dem Netz lade, wie diese hier zum Beispiel:
Am 29. Januar gab es gleich zwei Premieren in meinem ohnehin ereignisreichen Leben (Meint sie dass jetzt ernst? Man weiß es nicht…)- mein Füße berührten erstmals Wiener und Horner Stadtgebiet! Einen Tag später war ich dann soweit akklimatisiert, das ich einen Workshop geben konnte (Iris und Sandy vom österreichischen Scrapbook und Photo Forum hatten mich eingeladen) – einmal ein Layout mit viel Acrylfarbe und Stempeln, einmal ein kleines Buch mit Planatol-Transfer (funktioniert genauso gut wie Ponal). Links das tolle Exemplar von Sandy. Iris hat schon Fotos hochgeladen: hier. Mein Fazit: Es hat richtig Spaß gemacht! Die Mädels sind witzig und kreativ, sehr gastfreundlich (Danke, Kati und Wolfgang!) und beherrschen die Kunst des analogen bloggens (!). Und ich habe gemerkt, wie gerne ich “unterrichte” und die Ergebnisse sind schön und originell geworden. Am Sonntag gabs dann noch etwas Sightseeing in Wien:
Ich hab mal wieder genäht – was richtiges zum Anziehen *freu*. Und das kam so: schon länger stöbere ich auf der Schnittchen-Seite herum und dann gab’s da auf mal den Hosenschnitt “Pina” als Gratis-Download, verbunden mit der Aufforderung, die fertige Hose online zu stellen und sich damit an einem Wettbewerb zu beteiligen. Ich hab’s tatsächlich geschafft und eine etwas verkürzte Pina genäht, so im Knickerbocker-Style, aus Tweed mit schwarzen Jersey-Einsätzen. Die Hose ist wirklich einfach zu nähen, macht aber dafür gut was her (nur die Fotos nicht unbedingt):
Ein blöd gelaufenes Update hatte nicht mehr funktionierende Bilder-Links hier auf der Webseite zur Folge... Die Reparatur der Misere ist ein großer Haufen langweiliger Arbeit! Derzeit falsch verlinkt sind die Beiträge vom 1. März 2007 bis zum 12. Juni 2008. Ich arbeite immer wieder daran. Habt Geduld.
Danyeela, 15. Februar 2009