Ich melde mich zurück mit einem Sammelsurium-Post über die Dinge, die so herumliegen auf Arbeitstisch und Boden. Man beachte die wunderschönen Handyfotos mit Morgensonne (bis auf die Zauberstäbe, die hab ich schon vor ‘ner Weile abgelichtet).
Einen Blick auf die Galerie am Seitenende, es beginnt mit den Ikonenbildern. Die Ikone ist nun so ungefähr fertig. Ich hab ziemlich viel Bunt- und andere Stifte verwendet – das ist wohl eher unorthodox (und das bei einem so orthodoxen Thema) und ich merke, es wäre sinnvoll, mal einen Ikonenschreibkurs mitzumachen. Hätte ich auch Lust dazu. Mal sehen, sowas wird ja doch hier und da angeboten und ist vielleicht was für den Winter.
Der Druckkurs fand soviel Anklang, dass es nun noch zu einer Fortsetzung kam, wo die hier sehr schräg abgeknipsten Drucke entstanden, und zwar ohne Presse – nur durch Abreiben und/oder eine Gummiwalze. Ich liebe Linoldruckfarben! Sie trocknen nicht so schnell und die Abdrucke finde ich einfach schön. Und ich bin auch froh, dass ich mir keine Presse kaufen muss. Vorerst. Drucken jedenfalls find ich gut. Da mach ich dieses Jahr weiter!
Dann habe ich ein Buch in Arbeit – wieder ein Lederrücken mit gefälschten Stegen, aber etwas größer. Jetzt ist das dünne Leder (mit dem das Beziehen des Rückens ganz gut ging) alle und ich muss nach Prag fahren, um neues zu besorgen :-) Ich überlege noch, womit ich den Umschlag beziehe. Hab mal wieder ein paar Bögen (überwiegend) Basic Grey gekauft. Das Papier mit den Spitzen gefällt mir sehr, aber vielleicht ist es auch zu “fertig”?
Schließlich die Zauberstäbe. Ich kann nicht durch einen Wald gehen,ohne ein paar Bäume mitzunehmen irgendwelche Äste einzusammeln. Diese Stäbe sind einfach eine schöne Grundlage für Experimente mit “mixed media”, z.B. Crackle Paint und Acrylfarbe für die rissigen Strukturen. Und Schnitzen ist so was Tolles, ich glaub, das ist der ganze Grund für diese Stäbe. Und diese halbmorschen Äste sind ja wirklich ganz leicht zu bearbeiten. Ich hab neulich an hartem Holz (was wars nun? Linde?) herumgeschnitzt, da bekommt man dann einen ziemlichen Respekt vor sowas hier (da hab ich mal davor gestanden – holla, ist das schön).
