Hier der zum letzen Jahr. Ich habe so ca. 50 mal gebloggt, deutlich mehr, als ich in Erinnerung hatte. Kurs-Highlight: Der Mixed-Media-Circus mit Nathalie Kalbach und Julie Fei-Fan Balzer, den ich zusammen mit Kerstin besucht habe. Der Besuch bei Kerstin natürlich, das ist immer Circus vom Feinsten. Gut war auch der Full-Tilt-Boogie-Kurs (siehe hier) von Mary Ann Moss – schon so lang her, hätt’ ich fast vergessen. Ich kann ihre Online-Kurse nur empfehlen.
Genäht: In diesem Jahr habe ich mich ein paar Mal an Kleidung versucht. Es wird. Es wird handwerklich besser, wenn es auch nach oben hin noch viel Luft gibt. Aber die Wahl der Schnittmuster, die ist optimierungswürdig!!! Für nächstes Jahr habe ich mir mehr einfache Sachen vorgenommen, die aber dann auch wirklich getragen werden, und sei es im Bett. Ich will Schlafanzughosen nähen, und ein einfaches Shirt, aber mit dem Potential zur Lieblingsklamotte. Was definitiv gut geklappt hat, war das Schalnähen (siehe hier und hier – aber das sind gar nicht alle). Lieblingsstück: das Kissen.
Gelötet: Schmuck. Also, das ist viel weniger, als ich gedacht hätte! Ok, ich hab nicht alles gebloggt, da gibts noch eine (unaufwendige) Kette, die bei Kerstin entstanden ist, das hol ich noch nach. Dennoch – es hat sich nach mehr angefühlt. Der rote Anhänger gefällt mir gut, die Wolkenkette auch, der Orden auch. Ich muss sagen, ich trage wirklich oft Schmuck, seit ich ihn selber mache. Gekocht: ein paar Rezepte hab ich gebloggt. Weiß nicht, ob ich das fortführe. Klar, ich kann hier machen was ich will, aber es fühlt sich nicht so ganz stimmig an. Technische und computer- und/oder internetbezogene Dinge habe ich gar nicht gebloggt. Ich glaube, ich lasse es hier bei Bastelsachen.
Gebunden: Artjournals und Reisejournals. Es gab so allerhand Städtetrips in diesem Jahr (Wien, Budapest, Leipzig, Prag) und auch wenn das durchaus Arbeit macht, ich bin froh für jedes Journal, das beim Durchblättern Sachen wieder in Erinnerung ruft, die sonst durch den Rost des Vergessen gefallen wären. Die Artjournals im Zuge des Workshops von Mary Ann Moss sind einfach nur um ihrer selbst Willen entstanden und zum Teil mit auch mit der gleichen Motivation gefüllt. Lieblingsstück: ach, schwere Frage. Aber das Buch zu Wien sieht wirklich gut aus und fühlt sich auch besonders an.
Scrapbooking: Damit hat es mal angefangen, aber das trifft es nicht mehr so recht. In diesem Jahr habe ich mehr Sachen gemacht, die unter “artjournaling” besser aufgehoben sind. Einiges davon gefällt mir noch ganz gut. Ich weiß nicht so recht, wie sich das weiterentwickeln wird. Es macht nach wie vor Spaß, mit Farbe, Stempeln, Schablonen und so herumzuspielen, aber manchmal frage ich mich: was machen damit? Wofür? Wohin? Dennoch, nur durch das Tun kann man Erfahrungen machen. Und einiges davon wird Geschenkpapier oder sonstwie zur Deko verwendet.
So, nun zum Ausblick. Ich gucke mal auf die Ideen-Liste im Kopf. Alles kann, nichts muss:
- eine Ikone malen (d.h. schreiben), so richtig auf Holz
- einen Wandbehang aus Stoffresten – nicht so richtig klassisch gepatchworked und gequiltet, eher freestyle – (Hallo Kerstin!)
- Schlafanzughose nähen / Hose fürs Haus/Wochenende (“Rumschlumpfhose”)
- etwas gefüttertes (Hose, Rock)
- große Leinwand bemalen
- Holzrahmen für große Leinwand
- einen Stempel mit wiederholbarem Muster schnitzen (hab ich irgendwo bei Julie gesehen)
- eine Skulptur aus Holz mit “Mixed Media” drauf/dran (Mixed Media passt echt auf alles, hehe)
Mmhh. Könnt schwören, da stünde viel mehr drauf.. es wird sich zur rechten Zeit bemerkbar machen, das steht fest. Und ihr so?