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“Hello again”

img_1880_ Ich melde mich zurück mit einem Sammelsurium-Post über die Dinge, die so herumliegen auf Arbeitstisch und Boden. Man beachte die wunderschönen Handyfotos mit Morgensonne (bis auf die Zauberstäbe, die hab ich schon vor ‘ner Weile abgelichtet).

Einen Blick auf die Galerie am Seitenende, es beginnt mit den Ikonenbildern. Die Ikone ist nun so ungefähr fertig. Ich hab ziemlich viel Bunt- und andere Stifte verwendet – das ist wohl eher unorthodox (und das bei einem so orthodoxen Thema) und ich merke, es wäre sinnvoll, mal einen Ikonenschreibkurs mitzumachen. Hätte ich auch Lust dazu.  Mal sehen, sowas wird ja doch hier und da angeboten und ist vielleicht was für den Winter.

Der Druckkurs fand soviel Anklang, dass es nun noch zu einer Fortsetzung kam, wo die hier sehr schräg abgeknipsten Drucke entstanden, und zwar ohne Presse – nur durch Abreiben und/oder eine Gummiwalze. Ich liebe Linoldruckfarben! Sie trocknen nicht so schnell und die Abdrucke finde ich einfach schön. Und ich bin auch froh, dass ich mir keine Presse kaufen muss. Vorerst. Drucken jedenfalls find ich gut. Da mach ich dieses Jahr weiter!

Dann habe ich ein Buch in Arbeit – wieder ein Lederrücken mit gefälschten Stegen, aber etwas größer. Jetzt ist das dünne Leder (mit dem das Beziehen des Rückens ganz gut ging) alle und ich muss nach Prag fahren, um neues zu besorgen :-) Ich überlege noch, womit ich den Umschlag beziehe. Hab mal  wieder ein paar Bögen (überwiegend) Basic Grey gekauft. Das Papier mit den Spitzen gefällt mir sehr, aber vielleicht ist es auch zu “fertig”?

Schließlich die Zauberstäbe. Ich kann nicht durch einen Wald gehen,ohne ein paar Bäume mitzunehmen irgendwelche Äste einzusammeln. Diese Stäbe sind einfach eine schöne Grundlage für Experimente mit “mixed media”, z.B. Crackle Paint und Acrylfarbe für die rissigen Strukturen. Und Schnitzen ist so was Tolles, ich glaub, das ist der ganze Grund für diese Stäbe. Und diese halbmorschen Äste sind ja wirklich ganz leicht zu bearbeiten. Ich hab neulich an hartem Holz (was wars nun? Linde?) herumgeschnitzt, da bekommt man dann einen ziemlichen Respekt vor sowas hier (da hab ich mal davor gestanden – holla, ist das schön).

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Flohmarktfunde

2012_04_stempel_5 Am Sonntag auf dem Flohmarkt verkaufte jemand das Büro-Zubehör eines Logistik-Unternehmens – Klarsichthüllen, Trennblätter, Anspitzer… und eine RIESENkiste Stempel und Stempelkissen. Große und sehr große Stempel mit Formularen, aber ich hab mich zurückgehalten. Einen großen Stempel musste ich aber doch mitnehmen, weil bei ihm das Stempeln Züge von körperlicher Arbeit annimmt. QUALITY CONTROL steht auf diesem wunderbaren Handstempel und große Wichtigkeit ist ihm inhärent.

Und einen kleinen Traum hab ich mir erfüllt: ein Stempelkarussel und ein paar kleine Stempel werden jetzt meinen Schreibtisch zieren, damit ich ein gepflegtes “Danke” auf Unterlagen setzen kann, oder ein “Das muss ich mir merken”. Ich habe die dort ursprünglichen klebenden Adressstempel vom Stempelholz abgemacht und eigene Stempel draufgeklebt. Besonders schön fand ich auch den Text: “Interne Belastungsanzeige” – gut für Befindlichkeitslayout aller Art :-) Die eigentlich dazugehörenden Textzeile habe ich mit einem Cutter rausgeschnitten.

 

 

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Bind-it-all?

Nur mal so ‘ne Frage: hat eine meiner treuen Leserinnen (Männer, fühlt euch auch gemeint) eine gut erhaltene, nur herumstehende Bind-it-all, die sie mir verkaufen würde?

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Kiste, Tasche

Das Netz ist fabelhaft, oder? Da schreibt mir z.B. Alex, sie wohne ganz nah am Meer und ob ich Scherbennachschub brauch.

Klar, und Holz und Steine, Muscheln, was da so angetrieben wird. Jetzt hab ich eine Kiste mit schönen Sachen und sie demnächst eine Kette. Was wohl alles in den Hölzern verborgen ist? Ich hab ja mittlerweile von diversen Orten kleine Äste nach Hause getragen, auch ganz ohne “Hol das Stöckchen”-Aufforderung. Könnten ja überall Zauberstäbe drin sein, wer weiß.

Dann hab ich mir noch eine Tasche genäht – für “jeden Tag”, sprich: zur Arbeit und zurück. Muss also A4 Unterlagen reinkriegen, Geldbeutel, Taschentücher, Schlüssel, Handy. Sie ist aus Jeansstoff (linke Seite außen – die finde ich viel schöner) und innen ein asiatisch angehauchter.. was ist das? Brokat? Jedenfalls ein schöner Futterstoff, der Herz und Auge erfreut, wenn man die Tasche öffnet. Sie ist schlicht, hat nur einen Magnetverschluss und erinnert mich etwas an Turnbeutel zu Grundschulzeiten.

Irgendwas wollte ich noch schreiben. Jetzt fällts mir nicht mehr ein. Demnächst dann, wenn die Erinnerung zurückkehrt. Schönen Tag!

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Drucken, Teil 2 und ein altes Buch

So, weiter gehts mit ein paar Bildern von der zweiten Kurseinheit Collografie. Ich habe eine Plexiglasplatte von der einen Seite mit einer Ahle bearbeitet – tiefe Zickzacklinien eingekerbt, und auf der anderen Seite Gesso draufgestrichen und dann mit einem Gummischaber in Zickzacklinien die Farbe wieder weggewischt. Nach dem Trocknen des Gessos kann man dann die Platte mit Druckfarbe einreiben und auf dem Gesso haftet die eben viel besser als auf dem blanken Plastik. Diese Platte sieht man auf den ersten beiden Bildern. Die Idee war, beide Seiten aufeinander zu drucken. Dann noch ein paar Experimente, die auch ganz nett geworden sind. An schönen Papieren für Grußkarten und sowas wird’s nicht mangeln…

Suschna, mit Handdruck gibt es wirklich interessante Möglichkeiten. Ein bisschen was hat die Dozentin in der letzten Stunde demonstriert, demnächst möcht ich das mal ausprobieren.

 

Olles Buch

Und dann wollte ich noch ein kleines, altes Büchlein zeigen, das mir neulich in die Hände gefallen ist. Lederrücken, ziemlich verranzt, leere braune, sehr dünne Seiten. Irgendwas ist rätselhaft – ich kann es nicht benennen, aber seit einigen Tagen habe ich das Gefühl, das mit diesem Buch etwas *anders* ist und manchmal kommt es mir gar so vor, als wolle es mir etwas sagen oder mehr noch: mich auffordern, etwas zu tun. Dann bekomme ich ein schlechtes Gewissen, denn ich weiß nicht, was. Was ist denn seine Bestimmung, und wie kann es überhaupt etwas von mir wollen? Dennoch: Angst jagt es mir keine ein. Eher ist es, als seien wir ganz vertraut miteinander – Freunde, auch wenn wir uns ewig nicht gesehen haben. Etwas verbindet uns. Jetzt ist es bei mir. Wohin unser Weg führen wird, das wird sich nun zeigen.

Womit es wohl gefüllt wird?