danyeela

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Einmal Papier und wieder zurück.

Jetzt noch Holz

Nach Papier, Stoff und Metall habe ich mich jetzt dem Holz zugewandt – bin am Wochenende unter die Schreiner gegangen und habe mit freundlicher Unterstützung in Form von Werkstatt- und Werkzeugnutzung, Material, guten Tipps und beherztem Eingreifen dieses Tischchen zusammengeschraubt. Angefangen hatte alles mit einem Blick in die Holzrestekiste. Etwas mit deren Inhalt herumgepuzzelt und beschlossen, dass man da wohl gut einen neuen Beistelltisch fürs Bett draus basteln könnte. Gesagt, getan, ca. 5 Stunden später war das Dingelchen fast fertig. Später kam noch der Zwischenboden dazu und ich habe Beinen und Gestell mit verdünnter Acrylfarbe eine weiß gebeizte Anmutung verpasst. Das Tischchen gefällt mir sehr, und “funktioniert” auch noch wunderbar. Und wenn ich auch alleine nicht alles richtig gemacht hätte, wirklich schwer war es eigentlich nicht. Das letzte Foto zeigt die Holzstücke im ursprünglichen Zustand, bereits passend zugesägt, aber noch nicht glatt geschmirgelt und bemalt (das blaue war schon so).

Ein Hoch auf “Patterned Paper”

Ich war neulich in Landshut, im dortigen Stempelladen. Und der ist richtig klasse. Eine Riesenauswahl an Stempeln und Stempelkissen in Farben und Beschaffenheiten, von denen ich noch nicht mal etwas geahnt habe. Und auch ein nettes Sortiment an Scrapbookpapier, von dem ein paar Bögen jetzt auf weitere Verarbeitung warten (die Fotos zeigen Vorder- und Rückseite). Aus ihnen wird, in Kombination mit diversen eigenen Papieren und vermutlich etwas Packpapier ein neues Reisejournal für den nächsten Italienurlaub entstehen. Ich liebe diese Farben und Muster und seh schon die süditalienischen Strand- und Stadtfotos darauf kleben… *schwelg*

Echt ätzend

20100311_anhaenger_no-evil_01 Metall ätzen für Schmuckbasteleien wollt ich ja schon lange. Vor einer Woche hab ich endlich damit angefangen und ganz einfach finde ich es nicht. 0,7 mm dickes Kupferblech ist das Ätzopfer – hatte ich noch was von da (aber eigentlich möchte gern mal was “silberfarbenes” ausprobieren). Wie fast immer steht vor’m zufriedenstellenden Objekt das Ausprobieren. Damit die Säure (Eisen3Chlorid) nicht munter alles auffrisst, was man ihr vorwirft, braucht es säurerestistente Flächen auf dem Material. Irgendwo hatte ich gelesen, das ginge mit bestimmten wasserfesten Stiften und von Stazon (hält ja normalerweise gut auf Metall) war auch die Rede. Die Versuche mit Stazon-Stempelabdrücken waren aber kläglich. Das Stazon hält der Säure nicht gut stand, zum anderen hätte die Sache wohl noch etwas länger im Säurebad liegen bleiben müssen. Der schwarze Anhänger mit dem “g” darauf ist eines dieser Stücke. Dann habe ich mich an die Toner-Variante begeben. Hierbei wird ein Laserausdruck oder eine Photokopie durch Hitze auf das Metall übertragen. Aber soo toll ging das auch nicht. Nachlesen brachte dann zu Tage: Aceton gehört zum Transferieren noch dazu. Also ein zweiter Versuch mit Nagellackentferner, reines Aceton hab ich nicht, aber was Nagellack entfernt, könnte ja für sowas auch gehen. Leider nicht: sehr mäßiges Ergebnis! Der Toner haftet nicht gut auf dem Metall. Beim Wiederholen, schließlich muß es ja irgendwie gehen, habe ich mich daran erinnert, das ich zwei Nagellackentferner habe. Einen mit Aceton, einen ohne. :-) Ok, habe dann den acetonfreien wieder weggeräumt, die agressive Variante genommen (immerhin mit Mandelduft!) und siehe da: funzt ganz manierlich. Man legt den Ausdruck mit der bedruckten Seite auf das Metall, betupft das Papier mit Aceton und bügelt dann ein paar Sekunden sehr heiß drüber. Dann kann man das Papier (nach dem Abkühlen des Metalls) einfach naßmachen und abrubbeln, der Toner klebt auf dem Metall. So ist nun dieses noch ungelöcherte Stück entstanden, mit einem Passus aus Psalm 23: “I will fear no evil for thou art with me” – im Chor üben wir gerade das Requiem von Rutter. 100% überzeugt bin ich auch davon nicht – ich wünsche mir eine tiefere Ätzung, diese ist zwar recht sauber, aber hat kaum Tiefe. Also: “To be continued…”
Achja: das g hat auf der Rückseite ebenfalls einen Psalm als Spruch (Versuch 2) und daraus habe ich einen schnellen Anhänger gemacht – so sieht er auch aus…

7 Sachen

Iris hat mich mit dem “Kreativ Blogger Award” bedacht. Ich freue mich und bin so frei, die Bedingungen etwas zu modifizieren: ich gebe ihn nur an eine Person weiter (statt an sieben). Weil: schön, wenn sich alle Welt verlinkt und sich jeder einen Award überreicht – aber  bleibt dann nicht das Besondere auf der Strecke? Jaja, ich weiß, dass ich unter diesen Bedingungen womöglich selber keinen Award bekommen hätte… egal.

1. Bedanke dich bei der Person die ihn dir verliehen hat. Danke, Iris!

2. Kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog. Ich verlinke mal auf Mutter google, es steht “Kreativ Blogger” drauf, es ist der hier mit dem karierten Hintergrund.

3. Verlinke die Person von der du ihn bekommen hast. Gern: Iris’ Blog trägt den wunderbaren Namen: Mr., Mr. and Mrs. Smith

4. Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind. Naja, sagen wir “den meisten noch nicht bekannt sind”. 1. Ich habe alle Folgen von Project Runway geguckt und verfolge auch die diesbezüglichen Diskussionen auf Project Rungay. 2. Ich mag Schnee im Winter, auch wenn er andere Leute zu nerven beginnt. Lieber eine weiße Welt, als tristes, knospenloses Grau! 3. Auf dem Sofa liegend, kann ich die Zeit auf der Domuhr ablesen. 4. Ich habe mal Streichhölzer gesammelt – einzelne. Die verschiedenen Farben der Köpfe haben mich interessiert. 5. Ich bin von einer echten Zahnarzt-Phobikerin zu einer sehr entspannten Patientin geworden. Dem richtigen Zahnarzt sei Dank! 6. Meinen morgendlichen Kaffee trinke ich immer im Bett oder auf dem Sofa liegend. 7. Ich liebe es, immer mal wieder neue Produktivitätstools auszuprobieren (z.B. gerade thinkingrock), auch wenn mich das davon abhält, wirklich produktiv zu sein…

5. Nominiere 7 Blogger: Ich reiche den Award weiter an Suschna – sie macht “ihr Ding”, ihre Projekte sind ungewöhnlich und schön und (es klingt so klischeehaft, aber es stimmt einfach) sehr inspirierend!

6. Verlinke diese auf deinem Blog: siehe 5.

7. Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar. done

Grün

So gut wie immer hatte ich weiße Wände in der Wohnung. Liegt sicher auch daran, dass ich mit schrägen 70er Jahre Tapeten aufgewachsen bin. Also waren weiße Wände lange Zeit ein erforderlicher Ausgleich – aber irgendwann ist auch gut. Im Baumarkt habe ich dann lauter dezente grau/beige/blaugrau-Töne eingepackt (vier kleine Probentöpfchen, um genau zu sein) und als ich um eine Regelecke bog, sprang mich dieses Grün an, völlig unvermittelt. “Highland” von Schöner Wohnen. Tja, ich hatte nicht vor, so eine Knallfarbe zu kaufen, aber spontane Begeisterung ist ein seltenes Gut und sollte ernst genommen werden. Darum ist nun eine Flurwand grün und die kleinen, blassen Töpfchen harren noch ihrer Bestimmung. Demnächst. Die “Heidi Swapp” Punkte-Maske kam hier übrigens auch zum Einsatz, ebenso wie eine Schablone, die ich vor Urzeiten mal gemacht habe.

Mmh, die Fotos sind leider nur geknipst und ziemlich unvorteilhaft. Besser gehts grad aber nicht.

Next,

Inspiration

 

Achtung Bauarbeiten

Ein blöd gelaufenes Update hatte nicht mehr funktionierende Bilder-Links hier auf der Webseite zur Folge... Die Reparatur der Misere ist ein großer Haufen langweiliger Arbeit! Derzeit falsch verlinkt sind die Beiträge vom 1. März 2007 bis zum 12. Juni 2008. Ich arbeite immer wieder daran. Habt Geduld.
Danyeela, 15. Februar 2009