Backen und Schnitzen
1. Backen
Ich habe ein neues Lieblingsrezept: das “5-Minuten-Brot”. Ich backe ja nun schon eine Weile ab und zu mal Hefebrote, und weil mir so ein leckeres, einfaches, gutaussehendes Brot bisher noch nicht über’n Weg gelaufen ist, muß ich das mal eben bewerben. Es handelt sich um das hier: http://blog.rezkonv.de/2008/01/17/nachgebacken-5-minuten-brot/. Die Anleitung ist super ausführlich (keine Sorge, der Spaß geht wirklich leicht), darum spar’ ich mir jetzt viele Worte, sondern zeige mal ein paar “Vorher” und “Nachher” Fotos (vom Teig zum knusprigen Goldstück).
2. Schnitzen
Gestern bei Eiseskälte an der Isar entlangspaziert und erfahren, dass der kleine – nennen wir ihn Bruno – gerne einen Zauberstab hätte. Ein durchaus nachvollziehbarer Wunsch! War es Magie, dass kurz darauf am Wegesrand ein trockener Ast mit mindestens zwei Zauberstäben darin auf uns wartete? Wunderbares Holz, mit Hundebißspuren, leicht und gut durchgetrocknet. Ich nahm ihn mit nach Hause und abends konnte ich die magischen Stöckchen aus dem Ast befreien. Und zwar so (klicken auf die Bilder macht sie noch größer):
Hier der Ast.
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Mit der Säge an meinem Taschenmesser habe ich zwei halbwegs gerade Stücke aus dem Ast gesägt.
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Diese habe ich zuerst einmal entrindet – ging ganz einfach.
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Mit dem Cutter und Messer habe ich die Stäbe etwas begradigt und eine Spitze geschnitzt.
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Noch etwas mit Schmirgelpapier geglättet und die Grundform ist fertig – fehlt noch das “Finish”.
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Zuerst habe ich grüne Tinte draufgepinselt – mmh, gefällt mir nicht so gut.
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Ich habe dann schwarze Tinte ausprobiert – super!
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Dann habe ich je einen Lederstreifen mit Planatol bestrichen (Foto) und um den oberen Teil des schwarz gefärbten, mittlerweile getrockneten Stabes geklebt/gewickelt.
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Der schmale Stab hat noch einen hübschen Abschluß bekommen: ich hatte in meiner Sammelsurium-Kiste so ein Häubchen, was genau auf die Spitze passte. Da ist schon Magie im Spiel.
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Zum Schluß habe ich das schwarze Holz mit Geldmedium eingepinselt – die Tinte färbt beim Anfassen (natürlich) total ab und das Geldmedium wirkt wie ein Schutzlack.
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Oberhalb des Lederstreifens ist noch etwas Silberdraht drumgewickelt; die Enden sind in das Holz einige Millimeter tief in das Holz gesteckt, so dass sich niemand pieksen kann.
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Fertig!
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Vom”rohen” Ast hin zu den schwarz bepinselten Stäben (also ohne Leder und Deko) hat es übrigens genau eine “Pet Shop Boys” CD gedauert, dabei habe ich noch eine Suppe gegessen. Ging also echt fix, und die Deko hat auch nicht mehr so lange gedauert.
Erste Aufgabe des neuen Zauberstabs wird es nun sein, das hier ganz fix zu beseitigen:

