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Landshut-Giebel

6. November 2013

Am Wochenende hab ich nochmal Landshut-Giebel ge-gelliplatet. Wenn man wie ich die Acrylfarbe auf der Schablone trocknen läßt, bildet sich irgendwann eine Farbschicht, die ihrerseits wie ein Stempel wirkt und der Farbauftrag wird nicht mehr richtig flächig. Find ich nicht so toll. Die Farbe von den filigranen Schablonen abzukratzen, aber auch nicht.

Um die Schablonen leichter wiederzufinden, habe ich einen gefundenen Robbie-Williams-Bildband-Schutzpappschuber (nein, nicht bei mir gefunden, sondern vor einem Altpapiercontainer) weiß beklebt (schon vor ner Weile) und nun die Schablonen thematisch sortiert in Klarsichthüllen dorthinein gesteckt – mit einem Reiter aus Klebeband, ganz schmucklos unprätentiös beschriftet, aber sehr funktional. Einfach rausziehen! Nichts verhakt!

 

Selbstgemachte Stencils / Schablonen

Ich hab nach dem vorherigen Blogeintrag noch ein paar Schablonen aus diesen Spezialpapier geschnippelt und geklebt und ein paar der damit entstandenen Drucke mal hinter Glas gesperrt:

Erfahrung nach etlichen Drucken: Das plastikbeschichtete Papier hält auch nach etlichen Drucken immer noch super. Mit einem Cutter Freihand Formen zu schneiden, ist allerdings nicht so entspannend.  Da hätte ich gerne mal so einen coolen Schneid-Plotter, auf der anderen Seite erscheint mir das irgendwie übertrieben. Machs-selber-Engelchen versus Konsum-Teufelchen.

Notizbuch

Es war außerdem mal wieder Zeit für ein Notizbuch. Diesmal ein Reste-Werk: aus kleinen Papierabschnitten von Drucken und Scrapbookpapier. Zusammengeklebt mit Malerkleppband, Autolackiererklebeband, Washitape, Tesa, Nassklebeband..  Die zusammengeklebten Reste habe ich dann auf 8 x 11,5 cm beschnitten und mit Lumbeckbindung zu einem Block zusammengefügt. Der Block klebt in einem Lederumschlag, der wiederum mit einem Lederstück bezogen ist, das ich aus kleinen Resten zusammengenäht habe. Hab kein gutes Foto von vorne, sieht aber ein bisschen aus, wie ’ne 80er Jahre Lederjacke :-)

Schwarzer Kardamom

kardamom

So, nun zum Tipp. Wer fleischlos lebt, aber manchmal auf etwas „Raucharoma“ in der Suppe nicht verzichten mag und keinen geräucherten Tofu im Haus hat, kann mal schwarzen Kardamom zerquetschen, die Samen fein mörsern und mitkochen. Ok, standardmäßig ist der sicher nicht in jeder Küche. Aber es lohnt sich, das Zeug hält sich verschlossen lang und macht echt was her. Ich muss zugeben: die Kapseln riechen nicht besonders toll, finde ich. Aber die gemörserten Samen in der speck- und fleischlosen Erbsen- oder Linsensuppe – genial! Auf dem Foto sieht man ihn im Vergleich zum deutlich angenehmer duftenden grünen Kardamom.

 

Connection

Buch: „The last policeman/Der letzte Polizist“ von Ben. H. Winters soll gut sein (lt. Jochen Wegener hier

Linktipp