danyeela

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Einmal Papier und wieder zurück.

Mein erstes Schnittchen

Ich hab mal wieder genäht – was richtiges zum Anziehen *freu*. Und das kam so: schon länger stöbere ich auf der Schnittchen-Seite herum und dann gab’s da auf mal den Hosenschnitt “Pina” als Gratis-Download, verbunden mit der Aufforderung, die fertige Hose online zu stellen und sich damit an einem Wettbewerb zu beteiligen. Ich hab’s tatsächlich geschafft und eine etwas verkürzte Pina genäht, so im Knickerbocker-Style, aus Tweed mit schwarzen Jersey-Einsätzen. Die Hose ist wirklich einfach zu nähen, macht aber dafür gut was her (nur die Fotos nicht unbedingt):

Vom letzten Jahr

Zwei Sächelchen habe ich Endes des Jahres noch zustande gebracht (und beide verschenkt): ein kleines Notizbuch gefertigt aus der Pappe eines Werbeaufstellers. Innen habe ich die Pappe so gelassen, außen weiß grundiert und mittels Ponaltransfer gestaltet. Gefüllt ist das Stück mit Karteikarten.

Und das zweite ist ein “shabby style journal”, als erstes Ergebnis eines Online-Kurses bei Mary Ann Moss “Remains of the Day”. Mary Ann ist lustig, sympathisch und allerbestens vorbereitet: sie hat mehr als 20 Videos produziert, die alles ganz genau zeigen und ungemein inspirierend sind. Es ist eine Freude, ihr zuzuschauen und selber loszulegen und dieses hier wird ganz gewiss nicht das letzte Journal gewesen sein. Weil man überall noch was rausziehen und entdecken kann, bieten diese Hefte/Bücher etwas zum stundenlang blättern und schmökern, wenn seine neue Besitzerin es mit Fotos, Andenken, Scraps und Texten gefüllt hat.

Hier ist die Beschreibung des Kurses, Beispiel für ein gefülltes Journal. Ein paar Seiten zeige ich hier – alle Seiten habe ich in einem Set auf meinem flickr-account abgelegt.

Backen und Schnitzen

1. Backen

Ich habe ein neues Lieblingsrezept: das “5-Minuten-Brot”. Ich backe ja nun schon eine Weile ab und zu mal Hefebrote, und weil mir so ein leckeres, einfaches, gutaussehendes Brot bisher noch nicht über’n Weg gelaufen ist, muß ich das mal eben bewerben. Es handelt sich um das hier: http://blog.rezkonv.de/2008/01/17/nachgebacken-5-minuten-brot/. Die Anleitung ist super ausführlich (keine Sorge, der Spaß geht wirklich leicht), darum spar’ ich mir jetzt viele Worte, sondern zeige mal ein paar “Vorher” und “Nachher” Fotos (vom Teig zum knusprigen Goldstück).

2. Schnitzen

Gestern bei Eiseskälte an der Isar entlangspaziert und erfahren, dass der kleine – nennen wir ihn Bruno – gerne einen Zauberstab hätte. Ein durchaus nachvollziehbarer Wunsch! War es Magie, dass kurz darauf am Wegesrand ein trockener Ast mit mindestens zwei Zauberstäben darin auf uns wartete? Wunderbares Holz, mit Hundebißspuren, leicht und gut durchgetrocknet. Ich nahm ihn mit nach Hause und abends konnte ich die magischen Stöckchen aus dem Ast befreien. Und zwar so (klicken auf die Bilder macht sie noch größer):

Hier der Ast.

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Mit der Säge an meinem Taschenmesser habe ich zwei halbwegs gerade Stücke aus dem Ast gesägt.

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Diese habe ich zuerst einmal entrindet – ging ganz einfach.

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Mit dem Cutter und Messer habe ich die Stäbe etwas begradigt und eine Spitze geschnitzt.

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Noch etwas mit Schmirgelpapier geglättet und die Grundform ist fertig – fehlt noch das “Finish”.

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Zuerst habe ich grüne Tinte draufgepinselt – mmh, gefällt mir nicht so gut.

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Ich habe dann schwarze Tinte ausprobiert – super!

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Dann habe ich je einen Lederstreifen mit Planatol bestrichen (Foto) und um den oberen Teil des schwarz gefärbten, mittlerweile getrockneten Stabes geklebt/gewickelt.

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Der schmale Stab hat noch einen hübschen Abschluß bekommen: ich hatte in meiner Sammelsurium-Kiste so ein Häubchen, was genau auf die Spitze passte. Da ist schon Magie im Spiel.

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Zum Schluß habe ich das schwarze Holz mit Geldmedium eingepinselt – die Tinte färbt beim Anfassen (natürlich) total ab und das Geldmedium wirkt wie ein Schutzlack.

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Oberhalb des Lederstreifens ist noch etwas Silberdraht drumgewickelt; die Enden sind in das Holz einige Millimeter tief in das Holz gesteckt, so dass sich niemand pieksen kann.

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Fertig!

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Vom”rohen” Ast hin zu den schwarz bepinselten Stäben (also ohne Leder und Deko) hat es übrigens genau eine “Pet Shop Boys” CD gedauert, dabei habe ich noch eine Suppe gegessen. Ging also echt fix, und die Deko hat auch nicht mehr so lange gedauert.

Erste Aufgabe des neuen Zauberstabs wird es nun sein, das hier ganz fix zu beseitigen:

Workshop

Iris und Sandy vom österreichischen Scrapbook und Photo Forum haben mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, einen Workshop in Horn zu geben. Und ob ich Lust habe, sehr sogar! 1x Layout, 1x Buchbindeprojekt, Termin ist der 30. Januar 2010, Anmeldeinformationen stehen im Scrapbook und Photo Forum.

Lecker

Ist es nicht eine herrliche Zeit, um auf den Markt zu gehen und außer den ewigen Hokkaido-Kürbissen auch mal einen Butternut-Kürbis nach Hause einzuladen? Ich denke schon. Zuhause angekommen, fragte ich den Chefkoch, was mein Butternut-Kürbis wohl gerne werden wollen würde und wir einigten uns auf das Rezept “Scharfer Butternut – Kürbis”, es ist vom Nutzer pekabe und so einfach, schnell und lecker, das ich mal kurz ein paar Zeilen darüber verlieren muss. Fenchel hatte ich nicht da, habe ich also weggelassen, dafür eigenmächtig geriebenen Ingwer dazugetan. Und den Kürbis nicht in solche Spalten, sondern einfach in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Ist ja nur wenig Kerngehäuse drin, im Butternut-Kürbis, und den Teil zerschnippelt man irgendwie. Praktisch übrigens, dass die Schale dranbleiben kann.

Weil Kochen im Grunde wie Basteln ist und ich es liebe, wenn ich dabei so richtig übel herumfuhrwerken kann, habe ich mir einen Mördermörser zugelegt (siehe Foto). Ich hatte zwar vorher schon einen, aber das war so’n lüttes Ding aus Porzellan, überhaupt nicht mit diesem Steinmonster zu vergleichen. Es ist eine pure Freude, darin Koriander, getrocknete Chili und alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, zu zermahlen. Jamie Oliver sei dank. Dann Öl dazu und Salz und die Scheiben mit der Paste einreiben. Auf Backpapier legen und das Backblech in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen schieben – nach spätestens 20 Minuten (ruhig schon früher mit einer Gabel anpieksen) sollte der Kürbis butterweich sein. Durch das Backen wird er auch sehr süß – schmeckt Süßkartoffeln nicht unähnlich.

Das Nette an der Sache ist, dass man hier gewürztechnisch wunderbar experimentieren darf – ich vermute nämlich, dass schmeckt irgendwie fast immer. Die hier fotografierte Version hat zum Beispiel Brotgewürz mit drin, weil da reichlich gemahlener Fenchel mit drin ist, den ich noch nicht als Fenchelsamen besorgt habe. Trotzdem habe ich auch noch etwas Kreuzkümmel hinzugegeben, aber Ingwer und Knoblauch diesmal weggelassen.

Next,

Inspiration

 

Achtung Bauarbeiten

Ein blöd gelaufenes Update hatte nicht mehr funktionierende Bilder-Links hier auf der Webseite zur Folge... Die Reparatur der Misere ist ein großer Haufen langweiliger Arbeit! Derzeit falsch verlinkt sind die Beiträge vom 1. März 2007 bis zum 12. Juni 2008. Ich arbeite immer wieder daran. Habt Geduld.
Danyeela, 15. Februar 2009