“pimp my Malerkrepp”
Na? Noch Zeit, den Feedreader nach Neuigkeiten zu befragen? Oder eher: endlich wieder Zeit? Ich habe gerade noch ein paar Kleinigkeiten eingepackt. Ich muß heute nicht kochen, das machen liebe Leute für mich, da kann man sich spätes Einpacken und dann noch bloggen erlauben
Also, als ich grad so am Einpacken war, stellte ich fest: mir ist das Tesa ausgegangen. Mir persönlich gefällt ja Malerkrepp sowieso viel besser, aber auf Geschenken sieht es vielleicht doch etwas *mhh* aus. Obwohl, mit braunem Packpapier als Geschenkpapier gehts schon wieder. Und erst recht, wenn man es anschließend noch bestempelt. Finde ich. Hier also der last-second Tesa-Ersatz-Tipp:
All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich jetzt friedliche, besinnliche, erholsame und fröhliche Weihnachtstage.
Extrem-Basteling
Kerstin nennt es Coaching, aber Extrem-Basteling wäre auch nicht ganz falsch… Und jedenfalls sind Dienstreisen in den Osten der Republik besonders begrüßenswert, wenn man sie auch für einen Besuch in Potsdam nutzen kann. Und dort neben der fabelhaften Gastgeberin einfach nur viel Zeit, Muße, massenhaft schönes Spielzeug, neue Musik, leckeres Essen, nette Mitbewohner und Inspiration in jedem Winkel vorfindet. Und neben “Coaching” und Extrem-Basteling fand auch “Couching” statt – herumlümmeln auf dem größten Sofa-Möbel, das mir je untergekommen ist. Hier noch ein Einblick in unsere Werkstatt – das war noch ganz am Anfang, zum Abend hin hatte sich das Zeug vervielfacht
Ich kann in einem Posting nicht alles dokumentieren, aber hier mal ein Einblick: aus einer schokoladig aussehenden Modelliermasse haben wir mithilfe von Plastikformen ein paar Abdrücke von Gesichtern, Händen und Füßen hergestellt – ein Gesicht mußte ich vorhin gleich anmalen.
Dann habe ich Stoff bemalt und mir u.a. eine Kette daraus genäht:
Und weil es so schön und inspirierend war, habe ich gleich vorhin zwei Layouts zu meinem Kurztrip machen müßen, obwohl ich eigentlich noch nicht richtig zum Auspacken gekommen bin (bin erst seit gestern abend wieder da).
Außerdem hab ich Kerstin beim ponaltransferieren gefilmt – faszinierend, wie geschmeidig sie das hinbekommt… es war schön, dabei zuzuschauen! Den Film gibts demnächst. Vorhin auf dem Flohmarkt habe ich dann ziemlich geniale Stoffe gefunden, die unter Garantie in eine (oder mehrere) Taschen verwandelt werden (unter den Farbproben sind noch ein oder zwei größere Stücke).
Die Rückkehr des Punkte-Stempels und ein “Eizunäge”
Wer von meinen verehrten Leserinnen erinnert sich eigentlich noch an dieses LO:
Das ist das 17. von allen und entstand im August 2006. Hier habe ich seinerzeit beschrieben, wie ich den Hintergrund gestaltet habe – gestempelt mit einem selbstgebauten Moosgummistempel. Und eben jenen habe ich mal wieder rausgekramt und eingesetzt. Diese lange Punkte-Reihe hat den Vorteil, das man relativ einfach ein relativ gleichmäßiges Muster hinbekommt. Weil ich in den letzten Tagen / Wochen das Nähen mit meiner ollen Brother-Nähmaschine wieder entdeckt habe, ich aber kaum schöne Stoffe besitze, außer elendviel weißem Leinen, mach ich es halt wie seinerzeit mit dem Papier: ich stempele mir meine Müsterchen einfach selber. Weil sich ja getrocknete Acrylfarbe nicht rauswaschen läßt, eignet sie sich ideal zum stempeln /drucken. So sieht das dann aus:
Die letzten beiden “rot/blauen” Bilder zeigen den Stoff, nachdem ich den Bügelflies draufgebügelt habe; den roten Stoff habe ich bereits zugeschnitten. Die grünen Bilder zeigen, wie man es auch machen kann: Stoff mit Farbe anpinseln, dann mit Sternchen-Stempel schwarz bestempeln.
So, und weil mich zur Zeit das Nähen interessiert, und Andrea so eine schöne Tatüta genäht hat (was für eine Wortschöpfung…, aber Taschentüchertasche ist auch nicht besser, und letzten Endes ist es eh nur ein leichtes Opfer “Eizunäge”, also ein einfach zu nähender Gegenstand) habe ich das auch versucht. Ist noch etwas schief, aber was solls. Außen Wildseide, innen Totenkopfstoff von Kimmy, wie hier auch schon verwendet.
Holzstempel
Ja, ich mag sie mittlerweile wirklich sehr – auf Holzgriffe montierte Clearstamps. Eigentlich widersinnig – aber es ist doch klasse, wenn man so im Laufe der Zeit herausfindet, was man mag und wie und womit man gerne arbeitet und das dann auch tut. Ob das nun im Sinne des Erfinders ist oder nicht.
Mir gefällt daran, dass ich so schnell und einfach mal diesen, mal jenen Stempel nehmen kann und er ist sofort einsatzbereit. Und ich sehe leichter, welche Stempel ich habe. Hätte ich nie gedacht, früher fand ich diese Holzstempel-Ansammlungen etwas seltsam. Dass ich nun nicht “haargenau” sehe, wohin ich stempele, ist mir egal. Kommt bei meinen Werken nicht auf zwei, drei Milimeter an. Ich habe noch diverse unmontierte Clearstamps und werde die auch so lassen. Schließlich sind sie auch sehr platzsparend und ich brauche nun wirklich nicht alles auf Holz. Aber manches eben doch!
Heute früh habe ich also nochmal einen Schwung Stempel montiert und musste dann meiner Freude darüber – und der Freude über ein zukünftiges Happening mit Kerstin! – auf Papier Ausdruck geben. Auch das mag ich: schnell mal eine Artjournal-Seite erstellen, weil sie eben “raus” muss…
Ich bin noch nicht fertig mit dem Stempel-Montieren, aber die meisten habe ich geschafft. Hier sind sie:
Und dann habe ich noch ein Foto von meinem morgendlichen Machwerk:
Next,




