danyeela

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Einmal Papier und wieder zurück.

Ein Bild, ein Bild

Mmh, es ist einfach zu dunkel zum fotografieren. Das Bild gefällt mir super, die Fotos nicht besonders.

Das ganze war mal eine billige beschichtete Platte aus der Grabbelkiste beim Holzzuschnitt im Baumarkt. Vor einigen Jahren hatte ich da schon was drauf gemalt, aber in rot-orange. Zu meinen sich wandelnden Farbvorlieben nur soviel: Ich mag zur Zeit eigentlich alle Farben. Solange sie weiß, grau, grün, beige oder blau sind. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber nicht in diesem Fall. Also mit weißer Acrylfarbe 2mal übergepinselt, dann dick Krakelierlack drauf, dann grün-blaue Acrylfarbe, dann Rubbelkrepp, dann mit blau-grau drübergerollt. Trockenpausen zwischen jedem Schritt, dann begonnen, mit dem Zeigefinder drüber zu rubbeln und: Wunder, oh Wunder! Ein nie so geplantes Bild entsteht! Schau’n wir mal, wie sich dieses chemische Gemengelage langfristig auf dem Untergrund hält.

Und Danke für eure Glückwünsche! Ich hab mich gefreut!

Stricknadeltäschchen

Dieses Objekt hier wird verschenkt – es ist lang genug, um darin Stricknadeln aufzubewahren (oder eine Packung Spaghetti, falls man nicht strickt. Die Beschenkte strickt aber auf jedenfall – Glück gehabt – sonst hätte ich sagen müssen, “guck mal ich hab dir ein Täschchen genäht, in der du deine Spaghettis aufbewahren kannst” – bei aller Liebe, das klingt seltsam).

Stoff wie hier, nur eben ohne Edding-Linien. Gut, dass ich noch mehr davon hab. @Kerstin und Pia: malt den Teufel nicht an die Wand… Natürlich habe ich neben Büchern und Täschchen auch ein Kistchen-Faible, ein ganz schlimmes. Ich hab aber das Kisten-Bauen tatsächlich zu bloglosen Zeiten schon mal gemacht, vielleicht komm ich jetzt drum herum.

Gestempelt, gemalt, genäht

Ich hatte mal wieder Lust auf Farbe – und Stoffdesign. Das Bemalen des ca. 50×80 cm großen Stückes hat wesentlich länger gedauert, als das Nähen – ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber so 2-3 Stündchen Pinselei dürften es locker gewesen sein. Ich mag dieses “Layering” – immer noch was draufmalen, und noch was und noch was…  hab’ nicht alles mitfotografiert, aber immerhin den ersten Schritt und das (vorläufige) Endergebnis:

Ich habe übrigens alte Stempel verwendet, die ich mal für dieses LO aus Moosgummi geschnitzt hatte. Dieser bemalte Stoff hat den Vorteil, sehr fest zu sein und damit das Einnähen von Vlieseline überflüssig zu machen. Aus der rechten Seite des Stoffes (dort habe ich zusätzlich mit Edding die Blattstruktur hervorgehoben) habe dann schnell ein Täschchen genäht:

Den Punktestoff (Futter) erkennt Kerstin wieder, der RV ist vom Flohmarkt. Warum immer Täschchen? Das geht mittlerweile recht einfach, und ich hab’ auch schon ‘ne Idee, was ich mit den ganzen Täschchen mache: ich bewahre meine Büchlein darin auf. ;-)

Ask your body…

Am Jahresende, einen Tag vor Silvester, entstand ein Motivationsbildchen für das neue Jahr. Sollte ich einen Begriff wählen, der mich das Jahr über begeleitet (wie z.B. Ali E. vorschlägt), dann ist es: “move” oder “Bewegung” – mit all seinen Facetten körperlicher und geistiger Bewegung. Wie wohl am Jahresende mein Fazit dazu aussieht?

Ich hatte einen kleinen Alurahmengeschenkt bekommen, für den ich nun ein Bild maßgeschneidert habe – geschnitten aus Malkarton. Zuerst habe ich mit Bleistift das Gesicht und das Schild skizziert, dann ausgemalt. Die einzelnen Schritte sieht man ganz gut auf den Bildern, denke ich. Eine Frage war: was kommt auf den Kopf? Ich entschied mich gegen die obligatorische Krone und wollte zuerste eine Art Perücke aus blauem Kunstfell aufbringen, welches ich dann mit Acrylfarbe passend umgefärbt hatte. Dann schlug mir Uli vor, es doch mit roten Haaren zu versuchen. Gute Idee, die stehen ihr wirklich besser! Ich nahm etwas Basic Grey Papier, schnitt die Haarform aus und intensivierte das Rot mit Ölkreide. Der Spruch ist mit Making Memories Buchstaben aufgerubbelt. Das vorletzte Bild zeigt, wie ich zum Schluß mit Gel Medium alles versiegelt habe – es trocknet dann transparent und sehr glänzend auf. Um ein möglichst glattes Finish zu erreichen, benutze ich für das Gel Medium einen breiten Spachtel. Fazit: so richtig zufrieden bin ich nicht mit diesem Werk. Vielleicht hat mich das ständige Fotografieren aus dem “Flow” gebracht und irgendwie ist es etwas “zu clean” und zu gewollt…

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Und hier noch eines, was ich sehr mag:

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Hier habe ich den Rahmen aus dicker Pappe selbst geschnitten, krumm und schief – aber das sieht einfach gut so aus! Weiß grundiert, bestempelt, etwas Rusty Pickle Papier aufgeklebt und dann mit Gel Medium versiegelt. Das eigentliche Bild hat eine Größe von ca. 5 x 7 cm.

Was gibts noch neues? Ich bin seit Januar 2008 im Klartext-Stempel-Designteam und meine ersten Arbeiten findet ihr hier!

Warum haben die immer Kronen auf?

Oder lange spitze Hüte, diese kleinen Mädchen? Und riesige Augen? Und winzige Mündchen? Und lachen nicht? Oder wenigstens lächeln – und immer sind sie voller Symbole, Rätsel, Gleichnisse. Die keiner versteht. Und Kunst ist es trotzdem nicht. Und tragen Elsie Flannigan. Und irgendwas fehlt, aber mir fällt nicht ein, was.

Und kann es sein, dass ich gerade zuviel Sauerstoff getankt habe? Es ist herrlich hier: strahlendblauer Himmel, weiß beschneite Bäume…

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Inspiration

 

Achtung Bauarbeiten

Ein blöd gelaufenes Update hatte nicht mehr funktionierende Bilder-Links hier auf der Webseite zur Folge... Die Reparatur der Misere ist ein großer Haufen langweiliger Arbeit! Derzeit falsch verlinkt sind die Beiträge vom 1. März 2007 bis zum 12. Juni 2008. Ich arbeite immer wieder daran. Habt Geduld.
Danyeela, 15. Februar 2009