Mrz 14, 2010
Ich mag Röcke. Wirklich. Und weil die ja auch recht simpel zu nähen sein sollen, wie man so hört, hab ich mal einen kleinen nähtechnischen Schwerpunkt darauf gelegt. Im Februar habe ich einen Wickelrock genäht, oder besser gesagt: den Stoff zurecht geschnippelt, versäubert, 2 Abnäher und einen Druckknopf reingemacht und fertig. Der schwarze Stoff hat aus hellen Schnüren aufgenähte Blumen und ist für sich schon recht wirkungsvoll. Gestern dann habe ich meine Sammlung um zwei weitere Exemplare bereichert: einen superkurzen, nur über der Hose tragbaren Rock / oder besser: breiter Gürtel
(gibts dafür eigentlich eine Bezeichnung?) und einen Ballonrock mit Kellerfalten und Hüftpasse. Was mir besonders gefällt: ich habe kein besonderes Schnittmuster verwendet, sondern von einem bestehenden Rock die Größe abgenommen und ansonsten die Tipps, die das Buch “sew what! Skirts” zu bieten hat, umgesetzt. Das Buch ist für Anfänger wirklich absolut empfehlenswert. Es zeigt, wie man sich einen an die eigenen Maße angepassten Schnitt konstruiert und stellt verschiedene Varianten eines einfachen A-Line Schnittes vor. Außerdem ist zum Beispiel eine einfache Möglichkeit beschrieben, bei Röcken den Reißverschluß einzunähen, die ich noch nicht kannte und die absolut simpel ist. Kauftipp, also!
Jan 18, 2010
Ich hab mal wieder genäht – was richtiges zum Anziehen *freu*. Und das kam so: schon länger stöbere ich auf der Schnittchen-Seite herum und dann gab’s da auf mal den Hosenschnitt “Pina” als Gratis-Download, verbunden mit der Aufforderung, die fertige Hose online zu stellen und sich damit an einem Wettbewerb zu beteiligen. Ich hab’s tatsächlich geschafft und eine etwas verkürzte Pina genäht, so im Knickerbocker-Style, aus Tweed mit schwarzen Jersey-Einsätzen. Die Hose ist wirklich einfach zu nähen, macht aber dafür gut was her (nur die Fotos nicht unbedingt):
Jan 4, 2010
Zwei Sächelchen habe ich Endes des Jahres noch zustande gebracht (und beide verschenkt): ein kleines Notizbuch gefertigt aus der Pappe eines Werbeaufstellers. Innen habe ich die Pappe so gelassen, außen weiß grundiert und mittels Ponaltransfer gestaltet. Gefüllt ist das Stück mit Karteikarten.
Und das zweite ist ein “shabby style journal”, als erstes Ergebnis eines Online-Kurses bei Mary Ann Moss “Remains of the Day”. Mary Ann ist lustig, sympathisch und allerbestens vorbereitet: sie hat mehr als 20 Videos produziert, die alles ganz genau zeigen und ungemein inspirierend sind. Es ist eine Freude, ihr zuzuschauen und selber loszulegen und dieses hier wird ganz gewiss nicht das letzte Journal gewesen sein. Weil man überall noch was rausziehen und entdecken kann, bieten diese Hefte/Bücher etwas zum stundenlang blättern und schmökern, wenn seine neue Besitzerin es mit Fotos, Andenken, Scraps und Texten gefüllt hat.
Hier ist die Beschreibung des Kurses, Beispiel für ein gefülltes Journal. Ein paar Seiten zeige ich hier – alle Seiten habe ich in einem Set auf meinem flickr-account abgelegt.
Nov 25, 2009
Anleitung gefunden via hyggelig (aber längst nicht so ordentlich): mein Ast voll schräger Vögel.
Nov 2, 2009
Endlich habe ich Majas Circle Journal mit dem Titel “Kunstwerke” zugetextet – ich bringe es (wie einen gewissen anderen Umschlag, Frau K.) heute noch auf die Post.
Und dann habe ich mal wieder ein Reißverschlußtäschchen genäht. Ich bin wirklich völlig aus der Übung! Habe beim Nähen 2 Nadeln in einer Viertelstunde geschrottet. Aus eigener Doofheit, wohlgemerkt und mehrfach Auftrennen durfte ich dann auch noch. Eine gewisse Hartnäckigkeit hat zum Ende doch noch ein benutzbares Ding draus gemacht.