danyeela

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Einmal Papier und wieder zurück.

Ungelogen

Ungelogen – jetzt ist mein Eintrag in Kerstins Lügenjournal fertig – ein genialer Wälzer! Und dank ihres Teesha Moore-Hinweises, hab ich jetzt auch ne Ahnung, wie sie das genäht hat. Respekt! Das Buch geht nun weiter zu Grid und dann ist es auch durch. Zum Amüsement aller hab ich auch ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler versteckt. Dafür ist der Inhalt von selten politischer Brisanz. Ich sage euch – was da drin steht, kann für Leute, deren Nachnamen mit K beginnt, so einiges an Veränderung bewirken. Aber lest selbst.

Bildquellen:

  • Koch: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de, Urheber: Armin Kübelbeck
  • Köhler: http://creativecommons.org/licenses/by/2.5/br/deed.de, Urheber: Roosewelt Pinheiro/Agência Brasil
  • Käßmann: http://de.wikipedia.org/wiki/GNU-Lizenz_für_freie_Dokumentation, Urheber: kalip78

Das Klößchen-Geheimnis

Mamas Markklößchensuppe ist eine echte Konstante unter meinen Lieblingsspeisen. Wollte ich diese Suppe essen, gab es seit meinem Auszug nur folgende Möglichkeit: sich zu Besuch ankündigen und zum Mittagessen diese Suppe wünschen. Hat bisher auch immer geklappt. Aber: für mich ist das ein echtes Familiengeheimnis. Also habe ich beim letzten Mal alles dokumentiert (gefühlte 100 Fotos), daraus eine Auswahl von 17 Fotos ausgedruckt und diese Anzahl beim Eintrag in das pralle, wunderschöne, jetzt fertig gefüllte CJ von Grid nochmal etwas reduziert. Der Hintergrund der einzelnen Seiten besteht aus eingescannten alten Kochbuchseiten, die ich spiegelverkehrt ausgedruckt und mit “Transfer Ink” auf das Papier übertragen habe. Ganz blaß kann man jetzt noch Teile der Rezepte im Hintergrund lesen.

Es ist wieder da

Guckt mal, was da in meinem Regal steht (nur für’s Foto natürlich, sonst liegt es auf meinem Schoß und wird gestreichelt).

                               Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das Journalisten-Handbuch, mein erstes “Circle Journal”, habe ich im Januar 2009 auf die Reise gebracht und es ist schon Mitte November wieder bei mir eingetrudelt. Mich hatte ein grippaler Infekt ein paar Tage flachgelegt, so dass ich erst heute abend zur Packstation bin, um dat Schätzeken abzuholen. Klar, dachte ich, das wird ‘ne coole Sache mit den vielen Seiten pro Nase. Aber hätte ich gewußt, wie super die ganzen Beiträge tatsächlich werden, dann hätte ich vermutlich eher 20 Seiten pro Kopf festgelegt, also seid froh ;-) .

Diese fette Schwarte besteht nun aus 108 prallen Seiten Lektüre und eingeklebten Fotos und interessanten Schnipselchen – ok, ziehen wir meine eigenen 12 Seiten ab, dann sind es immer noch 96. Es klafft auch übrigens kaum auf und wirkt, wenn es da so liegt, ziemlich beeindruckend und voller Wissen. Das kann ich nicht an einem Abend durchlesen, da werde ich immer wieder drin schmökern. Denn eure Beiträge sind so abgrundtief ehrlich, so urkomisch, voller Details, authentisch und liebevoll, dass sich da mal einige sogenannte Journalisten 8-10 Scheiben davon abschneiden könnten – ganz bestimmt. Daumen hoch für diese Idee der kreisenden Alben und Bücher, es ist wunderbar, all diese kreativen Dinge “real” und nicht nur am Monitor zu sehen.

Updates

Endlich habe ich Majas Circle Journal mit dem Titel “Kunstwerke” zugetextet – ich bringe es (wie einen gewissen anderen Umschlag, Frau K.) heute noch auf die Post.

Und dann habe ich mal wieder ein Reißverschlußtäschchen genäht. Ich bin wirklich völlig aus der Übung! Habe beim Nähen 2 Nadeln in einer Viertelstunde geschrottet. Aus eigener Doofheit, wohlgemerkt und mehrfach Auftrennen durfte ich dann auch noch. Eine gewisse Hartnäckigkeit hat zum Ende doch noch ein benutzbares Ding draus gemacht.

Alice, endlich

“Ich stimme dir vollkommen bei,” sagte die Herzogin, “und die Moral davon ist: Sei was du zu scheinen wünschest! -; oder einfacher ausgedrückt: Bilde dir nie ein verschieden von dem zu sein was Anderen erscheint daß was du warest oder gewesen sein möchtest nicht verschieden von dem war daß was du gewesen warest ihnen erschienen wäre als wäre es verschieden.” Genauso einfach war das mit mir und Ninas CJ rund um “Alice im Wunderland”. Eine schwere Geburt. Immerhin: ich habe mich in den letzten Tagen doch noch mit Alice auseinandergesetzt. Das war lohnenwert – aber auch ein bisschen anstrengend – dafür aber auch lohneswert. Schließlich gibt’s in dieser Geschichte eine Menge schöner Sätze, s.o.

Next,

Inspiration

 

Achtung Bauarbeiten

Ein blöd gelaufenes Update hatte nicht mehr funktionierende Bilder-Links hier auf der Webseite zur Folge... Die Reparatur der Misere ist ein großer Haufen langweiliger Arbeit! Derzeit falsch verlinkt sind die Beiträge vom 1. März 2007 bis zum 12. Juni 2008. Ich arbeite immer wieder daran. Habt Geduld.
Danyeela, 15. Februar 2009