Jetzt, wo ich weiß, dass ich sie habe
Das neuste Werk aus dieser Reihe. Cover: alte Pappe, weiß grundiert, ponaltransferiertes Motiv, mit Tinte, Stempelkissen und Schmirgelpapier zusätzlich gealtert. Die Seiten des Buchblocks sind diesmal ganz banales 80g Schreibmaschinenpapier – ich hab soviel davon und das “gute” Papier von Carta Pura ist verbraucht.
Also, ich mag dieses dünne weiße Papier eigentlich nicht so gern, aber machen wir das beste draus: ich habe auf ein Tablett etwas grüne Tinte gegossen und dazu einen guten halben Liter Wasser. In diese hellgrüne Flüssigkeit habe ich jedes der 40 A4 Blätter kurz hineingelegt, so das es von beiden Seiten zartgrün wurde. Dann habe ich die Blätter auf eine große Folie zum Trocknen ausgelegt und nach einem Arbeitstag waren sie es dann auch. Auf dem letzen Foto sieht man den Unterschied zu reinweißem Papier. Ich finde, es ist gut geworden, und jetzt weiß ich, wie ich dem Stapel Schreibmaschinenpapier doch mal zu Leibe rücken kann.
Mit diesem Stempel habe ich jede rechte Seite liniert und weil das Papier so dünn ist, schlägt der Abdruck etwas durch. So konnte ich mir die linke Seite sparen. Die Kanten des Buchblocks habe ich mit unverdünnter grüner Tinte bepinselt, bunte Buchblockkanten machen irgendwie was her.


5 Comments, Comment or Ping
Kerstin
Das riecht beim bloßen Fotoangucken sogar antiquarisch. Und wenn Du was reinschreibst, dann nur in Sütterlin oder so, ja?
Okt 26th, 2009
melles-world
Ich sitze hier und könnte schon wieder durch den Bildschirm zu dir rüber krabbeln… nur einmal anfassen und streicheln… *seufz*
Deine Bücher sind der absolute Hammer!
GLG
Melanie
Okt 26th, 2009
Sandy
Ja ich auch!!!!
Soooooooo schön *seufz*
LG Sandy
Okt 27th, 2009
Nat
oh man- ich will auch
Okt 30th, 2009
Liz
super cool! Trouble #2 sitzt hier und bewundert (und beneidet) aus tiefsten herzen.
Okt 31st, 2009
Reply to “Jetzt, wo ich weiß, dass ich sie habe”