So, habe fertig, das einst grüne Teil von hier (Teil 2) und hier (Teil 1).
Es besteht aus 14 Heftlagen, hat eine kompakte Größe von 13 x 16 cm (4 cm dick), liegt gut in der Hand und ist auch nicht zu leicht.
Apropos schwer: hab’ vorhin bei einer Druckerei, die am Wege lag, nach Papierabfällen gefragt, aus denen man noch was machen kann. Leider hatten sie kein brauchbares Papier da, aber: ich bin mit drei riesigen, sehr intakten und sehr dicken Bögen Graupappe (mindestens A0, bestimmt 4mm dick) davon gezogen.
Ha! Fragt, so wird euch gegeben. Meistens jedenfalls. Dicken, schweren Büchern steht materialtechnisch nun nichts mehr im Wege.
280 Seiten. Mal sehen, vielleicht nehm ich’s als Notizbuch für die Arbeit, da bekomme ich es auf jeden Fall voll.
*Flügel von hier, Hintergrund: untitled (Mykola Swarnyk) / CC BY 3.0
Was schön ist: es gibt durchaus Entwicklungen bei meinen buchbinderischen Arbeiten. Und was noch schöner ist: ich mag fast alle meine Bücher und Hefte nach wie vor ziemlich gern! Neulich hab ich sie mal wieder aus ihren Kisten und Regalplätzen geholt und mich tüchtig dran erfreut. Und hab Fotos angesehen von Büchern, die ich verschenkt habe und leise *hach* geseufzt… Bücher und Hefte faszinieren mich wirklich seit Kindertagen. Habe vermutlich wochenlang im Dorf-Schreibwarenladen herumgestanden und Kladden angeguckt. Die Verkäuferin fand das glaube ich nicht so lustig. Jedenfalls ist es wunderbar, dass ich mir diesen Traum von ganz besonderen Kladden und “Reinschreibbüchern” jetzt selbst erfüllen kann. So, genug Pathos.
Das Mitfilmen macht Spaß, dass mache ich nochmal, hoffentlich auch etwas besser. Mir gefallen diese Zeitraffer-Videos. Außerdem möchte ich gerne wieder bei einer Stoffspielerei mitmachen und das angefangene Objekt beenden. Und was Schmuckes Ätzen.



Das ist einfach umwerfend! Ich bin zutiefst von deinen Künsten beeindruckt!
lieben Gruß von Ellen
Ich bin auch schwer beeindruckt, wirklich toll geworden!
Danke :-)