Album, Twister-Pulli, Kalender, Stiftehalter

30. Dezember 2013

So, es ist Jahresende und das motiviert mich, alles mögliche noch fertig zu stellen oder Fertiggestelltes zu posten. (Entsprechend soll das alte Brot heute oder morgen noch in Semmel-/Brotknödel verwandelt werden…) Passend zur Adventspost-Aktion mit Thema „Wertzeichen“ habe ich im Laufe des Dezember ein sehr hochformatiges Album gebaut, im vorgegebenen Dämmerungsfarbthema  natürlich. Ich hab die Bilder etwas beschriftet, also einfach anklicken.

Dann ist da noch dieser Twister-Pullover, der nur aus einem Schnittteil besteht (plus Halsbeleg). Deswegen hat er es sogar geschafft, tatsächlich genäht zu werden. Gefunden hab ich den Pulli in der Zeitschrift „Handmade Kultur“ (wo auch die sehr kurze Anleitung drin steht), das Schnittmuster habe ich hier heruntergeladen.

Ich wollte den Pulli eigentlich erst aus Fleece nähen und natürlich hatte ich um ein Weniges zu wenig Stoff. Beim Wühlen in der Stoffkiste fand ich dann diesen genialen, bi-elastischen Fotoprint-Jersey, der genau passte. Aus dem Stoff hatte ich schon mal einen Loopschal genäht, der nun den Pulli aufs vorzüglichste ergänzt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, noch mal einen zu nähen.

Außerdem: Ich hatte ein altes, schön geformtes Stück Holz hier herumliegen. Und die Idee, einen einfachen Kalender zu gestalten. Reicht doch völlig aus, wenn man ungefähr den Monat weiß, oder? Ich habe jedenfalls festgestellt, dass ich nicht überall vollständige Kalendarien benötige, sondern dass es eher um das Bild des Monats geht. Und diese Wechselausstellung lässt sich mit 12 gestempelten Monatsnamen, Magneten, Reißzwecken und dem großen Vorrat an Gelliplate-Drucken wunderbar erreichen:

Ach, jetzt zeig ich euch auch noch den wahnsinnig innovativen Stiftehalter, den ich für meinen Schreibtisch gebaut habe. Klein, aber Platz für die Essenz an Stiften und Zeug. In seiner Schlichtheit und den ausgeklügelten, aber sich zurücknehmenden Designelementen ist er natürlich für den Laien nicht so ohne weiteres nachzubauen. Er besteht aus mit dem Cutter abgesäbelten Papprohrstücken, etwas Graupappe für den Boden, alles auf die Graupappe geklebt mit Ponal, fertig. Um Karl-Heinz Bogner zu zitieren:
“Mich interessiert das Unfertige, das Fragmentarische und Provisorische. Räume in Rohbauten beispielsweise, also Räume, die sich im Entstehungsprozess befinden, können für mich skulpturale Qualitäten besitzen.” Sag ich doch.

Sonst noch? Gutes Neues, bis demnächst!