Drei Punkte

19. Januar 2014

 

Punkt 1: Basteleien der letzten Wochen

(Bilder in der Galerie – der Reihe nach besprochen) Ich habe tatsächlich ein Artjournal, in das ich ab und an was reinmale oder klebe oder beides. Wie diese Dame hier, die neulich abend plötzlich erschienen ist. Hat was, finde ich.

Bei NanuNana gabs diese ganz kleinen, dafür aber dicken Leinwände – diese hier ist 10x15cm. Die neuen Acrylfarben vom Bösner drauf, ein paar Bleistift-Linien und matten Lack. Me like.

Ein Notizbüchlein mit dem Titel „Was 2014 zu tun wäre und was nicht“ ist der erste Versuch des neuen Produktes „Foto-Transfer-Potch“ (von der Firma C. Kreul) statt Ponal. Das einzige, was gegen das Zeug spricht, ist, das es  sich bei dem Ergebnis dann nicht mehr um einen schlichten Ponaltransfer handelt, sondern um einen Foto-Transfer-Potch-Transfer und das kann ja nun keiner wollen. Ansonsten: sehr, sehr manierliche Ergebnisse!

Auf der Vatikan-Seite gibts das erste Apostolische Schreiben von Papst Franziskus zum herunterladen als PDF. Ich hab’s mit der Option „Broschürendruck“ doppelseitig auf A4 ausgedruckt, in der Mitte geteilt, die A5 Blätter dann entsprechend der Schnittmarken beschnitten und die Seiten dann gelumbeckt. Den fertigen Buchblock habe ich dann in einen dafür gebauten Umschlag geleimt. Für den Titel habe ich „Karen Foster“ Klebebuchstaben aufgeklebt, weißes Gesso drübergepinselt und die Buchstaben nachher wieder abgepiddelt.

Dann habe ich ein Swemd genäht, ein Zwitter aus Hemd und Sweatshirt. Dazu wurden zwei Hemden ineinandergesteckt, die nicht mehr ganz intakten Kragen und Manschetten abgeschnitten und Bündchen bzw. einen Stehkragen drangenäht. Kuschelig, bequem und doch hemdig.

Punkt 2: leckeres Essen der letzten Zeit

Es gibt immer öfter mal was aus diesem Kochbuch: „Plenty“ von Yotam Ottolenghi (wir haben die englische Version, die deutsche trägt den blöden Titel „Genußvoll vegetarisch“. Und da ist so einiges ziemlich zu empfehlen. Z.B. die karamelisierten Fenchel, der Wintercouscous (Rezept hier) oder gestern das Auberginen-Zitronen-Risotto (Rezept hier). Also, ich bin ja sonst kein Kochbuch-Gucker, sondern improvisiere gern. Aber bei diesem Rezeptbuch mache ich eine Ausnahme, denn die Sachen sind einfach ungemein lecker, etwas ungewöhnlich und horizonterweiternd, weil ich selber auf einige Kombinationen einfach nicht kommen würde. Große Empfehlung also.

Punkt 3: Filme der letzten Zeit

Ach Youtube. Ach, 24 Zoll-Monitor. Ich gestehe, ich hab ab und an die freien Folgen der Shopping-Queen am Laufen. Bin ich erst neulich drauf gestoßen und die Kommentare von Herrn Kretschmer machen durchaus Spaß.

Dann: Jimmy Diresta. Der Herr ist „Handwerker“, Bastler und Frickler aus New York, und die Filme sind ein bisschen wie „Zugeschaut und mitgebaut“ (gabs vor 100 Jahren im ZDF), nur in unterhaltsamer. Wenn man noch seinen Bruder und etwas Story dazu haben will, dann guckt man „Dirty Money„: hier sammeln die Herren olles Zeug, pimpen es und verkaufen es auf dem Flohmarkt.

Überhaupt find ich es interessant zu sehen, wie Leute mit Holz arbeiten. Unter dem Suchwort „Woodworking“ gibt es da Filme ohne Ende. Angesichts der riesigen Maschinenparks, ist es klasse, was Leute auch ohne Strom herzustellen in der Lage sind: guckt mal bei „Chop with Chris„.

Punkt 4: „noch mehr Filme der letzten Zeit“ und Punkt 5: „Bücher“ kommen ein andermal dran. Für meine Verhältniss reicht das erstmal.

 

2 responses to Drei Punkte

  1. Ach du meine Güte, bist du busy! Da denkt man selber, man hätte mal irgendwie was geschafft – und dann dieses. Und aus so vielen verschiedenen Bereichen! Eventuell kannst du gar auch noch Sitar spielen und/oder synchron schwimmen?
    Trüge ich Hemden, verzwötterte ich sie womöglich auch zu irgendwas. Ach, da fällt’s mir wieder ein: ich kann ja gar nicht nähen! Wie oft mich das nun schon im allgemeinen Fortkommen behindert hat. Fühle mich hier jedenfalls toll und vielseitig unterhalten.

    P.S. Die Frau mit der Schnabelnase sieht ein bisschen aus wie Gru! :)

  2. Wenn du so nähtest, wie du stempelst, dann trügest du Haute Couture, da bin ich mir sicher – überlegs dir doch noch mal mit dem Nähen :-)