Die Blogwelt ist immer wieder Ausgangspunkt für schöne Entdeckungen. Es fing an mit dem allerorts gelobten “Twilight”, der erste Band von Stephenie Meyers Vampirromanze – eine Lektüre mit Suchtfaktor, wenn auch bisweilen arg schmalzig (hier vorgestellt). Band zwei habe ich mir dann auch noch gegeben, aber der war leider schon nicht mehr so gut. Band drei und vier muß ich mir nicht mehr antun, die Inhaltsangaben und diversen Rezensionen haben mir gereicht.
Ich habe dann mitbekommen, dass Twilight einige Parallelen aufweist zu einer anderen Vampirreihe: der Southern Vampire Series (mittlerweile 9 Bände) von Charlaine Harris. Neugierig geworden, zumal auch die Kritiken ganz gut klangen, habe ich mir den ersten Band “Dead until Dark” gekauft – kein Meisterwerk, aber durchaus eine flott zu lesende, spannende Lektüre (und um einiges präziser im Hinblick darauf, wie das so ist, mit einem Vampir…).
Das Internet offenbarte mir dann auch noch, das diese Vampirreihe gerade frisch als Serie mit dem Titel “True Blood” im amerikanischen Fernsehen läuft (HBO). Auf Youtube finden sich eine Menge Ausschnitte daraus und wenn man etwas genauer hinsieht, findet man dort auch den Link auf eine Seite, auf der man die Folgen komplett anschauen kann (hab ich noch nicht, nur mal die ersten 20 Minuten, läd sehr langsam). Ich glaube auch nicht, dass ich das gucken muß… aber mir gefällt, dass nun Kellnerin Sookie und Vampir Bill ein Gesicht haben. Gut ausgewählt, wie ich finde.
Interessant ist die Marketingkampagne für diese Serie: virales Marketing in Form von diversen “echt” aussehenden Webseiten: der “American Vampire League” (Vampire kämpfen für ihre Gleichberechtigung), der Vampir-Mensch-Datingseite “Lovebitten“, der Vampir-Gegner-Seite “Fellowship of the Sun“, der Seite des Ersatzblut-Getränkes “Trublood” (real blood is for suckers…), und keine Ahnung was es da noch gibt…
Was mir am allerbesten an True Blood gefällt, und zwar so gut, dass dies der Grund ist, warum ich überhaupt diesen Post schreibe, ist der Vorspann, also das mit Musik unterlegte Teil zu Beginn jeder Folge mit den Namen der Schauspieler. Ein fantastisches Lied (“Bad Things” von Jace Everett) und unglaublich gut zusammengeschnitten – im nächsten Leben mach ich auch Filme. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht sagen. Ach ja: lest das Buch! :-) Oder kennt ihr gar die Bücher schon alle?
Bevor ichs vergesse: Scrapping the Music bekommt einen deutschen Ableger, bei dem ich dann bestimmt mal mitmachen werde!
Ja- also diese Twilight Geschichte war ja unglaublich schlecht geschrieben und zudem auch noch sehr frauenfeindlich – fand ich – aber aufhören konnte ich nicht. aber nu habe ich erstmal genug von Vampiren- LOL
Erstmal meld ich Vollzug. Das erste Buch liegt am Bett – allerdings in Banausendeutsch. Na mal schauen.
Der Vorspann is natürlich grandios – Karen Michel wird ihn wohl auch lieben. :-) Und mit dem Filmemachen musst Du nich bis zum nächsten Leben warten. Glaub mir.
Ja, auf die deutsche Variante von Scrapping the Music freue ich mich auch schon sehr..Es wird bestimmt sehr spannend!
Und außerdem habe ich auf meinem Blog etwas für dich …
Liebe Grüße, Katrin
Ach Gott haette ich gewusst, dass Du so auf Vampire stehst, dann hatte ich dir die Sookie Stockhouse serie vor ‘nem Jahr ans Herz gelegt. Lustigerweise lese ich gerade die gesamet Serie nun zum zweiten Mal durch und bin momentan wieder bei Buch 7 :)
Stephenie Meyers – ich muss ehrlich sagen Buch drei war das beste, also das solltest Du Dir schon goennen, aber vier kannste vergessen – das ist das Schwaechste.
Gerne lese ich auch die Besty Serie von MaryJanice Davidson (Undead and…), die sind total witzig und da lache ich auch schon lauthals auf dem Weg zur Arbeit.
Ach, eine Anmerkung noch zu Eric Northman….der Sheriff der Area 5 – der ist ganz was lecker und ich kann es kaum erwarten die DVD’s hoffentlich innerhalb der naechsten haeben Jahres auf Amazon zu erstehen :)