danyeela

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Einmal Papier und wieder zurück.

Original und Fälschung

20100622_neapel_traveljournal_01a Für den nächsten Italientrip gibt’s wieder ein Journal – diesmal Hardcover mit Fadenheftung (nach dieser Anleitung) und natürlich pontaltransferiertem Cover. Dafür habe ich das Original Polyglott Büchlein (ein Flohmarktfund) eingescannt und Capri eliminiert (keine Angst, nur mit Photoshop), weils nicht in auf dem Reiseplan steht. Die Innereien sind wie beim ersten Reisejournal mit der Nähmaschine genäht, diesmal aber etwas “ordentlicher” und weniger komplex, aber es zeigt sich, dass beim Reisen genug Gedöns auf die Seiten kommt, so dass keine Gefahr besteht, irgendwas könne nachher langweilig aussehen. Weil die Bindung ja nicht sehr flexibel ist, wird das Buch, wenn es gefüllt ist, etwas aufstehen – aber nur ein bischen, ich habs mal mit Cardstock-Einlagen simuliert. Und vermutlich wird es noch eine Möglichkeit geben, das Buch am Aufgehen zu hindern, evtl. mittels Gummiband. Aufs Cover ist zum Schutz wieder Gelmedium draufgespachtelt.

Hab ja schon länger kein Hardcover mehr gebunden, aber ich mußte erneut feststellen: Bücher selberbinden ist eine wunderbare, äußerst befriedigende und glücklich machende Sache!

Jetzt noch Holz

Nach Papier, Stoff und Metall habe ich mich jetzt dem Holz zugewandt – bin am Wochenende unter die Schreiner gegangen und habe mit freundlicher Unterstützung in Form von Werkstatt- und Werkzeugnutzung, Material, guten Tipps und beherztem Eingreifen dieses Tischchen zusammengeschraubt. Angefangen hatte alles mit einem Blick in die Holzrestekiste. Etwas mit deren Inhalt herumgepuzzelt und beschlossen, dass man da wohl gut einen neuen Beistelltisch fürs Bett draus basteln könnte. Gesagt, getan, ca. 5 Stunden später war das Dingelchen fast fertig. Später kam noch der Zwischenboden dazu und ich habe Beinen und Gestell mit verdünnter Acrylfarbe eine weiß gebeizte Anmutung verpasst. Das Tischchen gefällt mir sehr, und “funktioniert” auch noch wunderbar. Und wenn ich auch alleine nicht alles richtig gemacht hätte, wirklich schwer war es eigentlich nicht. Das letzte Foto zeigt die Holzstücke im ursprünglichen Zustand, bereits passend zugesägt, aber noch nicht glatt geschmirgelt und bemalt (das blaue war schon so).

Ungelogen

Ungelogen – jetzt ist mein Eintrag in Kerstins Lügenjournal fertig – ein genialer Wälzer! Und dank ihres Teesha Moore-Hinweises, hab ich jetzt auch ne Ahnung, wie sie das genäht hat. Respekt! Das Buch geht nun weiter zu Grid und dann ist es auch durch. Zum Amüsement aller hab ich auch ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler versteckt. Dafür ist der Inhalt von selten politischer Brisanz. Ich sage euch – was da drin steht, kann für Leute, deren Nachnamen mit K beginnt, so einiges an Veränderung bewirken. Aber lest selbst.

Bildquellen:

  • Koch: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de, Urheber: Armin Kübelbeck
  • Köhler: http://creativecommons.org/licenses/by/2.5/br/deed.de, Urheber: Roosewelt Pinheiro/Agência Brasil
  • Käßmann: http://de.wikipedia.org/wiki/GNU-Lizenz_für_freie_Dokumentation, Urheber: kalip78

Ein Hoch auf “Patterned Paper”

Ich war neulich in Landshut, im dortigen Stempelladen. Und der ist richtig klasse. Eine Riesenauswahl an Stempeln und Stempelkissen in Farben und Beschaffenheiten, von denen ich noch nicht mal etwas geahnt habe. Und auch ein nettes Sortiment an Scrapbookpapier, von dem ein paar Bögen jetzt auf weitere Verarbeitung warten (die Fotos zeigen Vorder- und Rückseite). Aus ihnen wird, in Kombination mit diversen eigenen Papieren und vermutlich etwas Packpapier ein neues Reisejournal für den nächsten Italienurlaub entstehen. Ich liebe diese Farben und Muster und seh schon die süditalienischen Strand- und Stadtfotos darauf kleben… *schwelg*

Noch’n Anhänger mehr

Oscar Wildes Erkenntnis: “Das wahre Geheimnis der Welt liegt im Sichtbaren, nicht im Unsichtbaren” ziert jetzt diesen Anhänger. Die Schrift ist geätzt und das Kupferblech mit weißer Acrylfarbe auf  schwarzen Tonerresten patiniert. Ein aufgelöteter Rahmen auf der Rückseite sorgt für etwas Tiefe, bzw. dafür, dass der Anhänger nicht direkt auf dem Dekolleté aufliegt, sondern etwas darüber schwebt. Die Perlen sind von einem Chinastand in Triest – siehe Foto unten. Jeden der auf dem ziemlich langen Tisch liegenden 12 Trillionen Perlenstränge (im Grunde eine Kette ohne Verschluß) gabs für 1 Euro. Hab’ aber nicht alle mitgenommen.

Inspiration

 

Achtung Bauarbeiten

Ein blöd gelaufenes Update hatte nicht mehr funktionierende Bilder-Links hier auf der Webseite zur Folge... Die Reparatur der Misere ist ein großer Haufen langweiliger Arbeit! Derzeit falsch verlinkt sind die Beiträge vom 1. März 2007 bis zum 12. Juni 2008. Ich arbeite immer wieder daran. Habt Geduld.
Danyeela, 15. Februar 2009