Mustermittwoch: Typo

27. November 2013

Heute ist Muster-Mittwoch bei der Müllerin. Etwas spät, aber zur abendlichen Entspannung habe ich grad mal gestempelt und photogeshopped. Ist das jetzt ein Muster? Mmmh. Jedenfalls würde ich es als „patterned paper“ für Scrapbooking  oder Art-Journaling verwenden. Ich mag diese alten Stempel. Das sind die allerersten Stempel, gebastelt so 2006. Dafür habe ich Moosgummi ausgeschnitten und auf dicke Pappe geklebt. Die halten immer noch, aber teilweise sind sie mit  eingetrockneter Acrylfarbe beschichtet und darum nicht mehr gut geeignet, um Farbe von einem Stempelkissen aufzunehmen (das sind die sehr hellen Abdrücke).

Die Buchstaben habe ich blind aus der Tüte gezogen – kein Geheimcode. In Photoshop habe ich die Buchstabenreihen zu einer DIN-A4-Seite montiert, die Farben invertiert und dann mit einen Druck von der Gelliplate kombiniert.

Wer mag, kann’s herunterladen!

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Herumgeschnörkeltes Muster

20. November 2013

Heute ist Muster-Mittwoch bei der Müllerin und da möchte ich eigentlich öfter mal mitmachen.  Muster kritzeln ist eine entspannende Sache. Beim Telefonieren oder in Sitzungen fördert sowas das Zuhören und sorgt dafür, dass ich nicht abschweife, bei mir jedenfalls.

Ich mag so kalligrafisch angehauchte Schnörkel, die man sich mit einem weich schreibenden Stift am besten ganz locker aus dem Handgelenk schüttelt.  Einen davon habe ich eingescannt, in Photoshop vermehrt und aneinandergereiht. Dann noch Farbe drüber und fertig ist das patterned paper für den Mustermittwoch von heute.

Wer mag, kann’s auch herunterladen.

Creative Commons Lizenzvertrag

 

 

Wozu Gelliplates?

Landshut-Giebel

6. November 2013

Am Wochenende hab ich nochmal Landshut-Giebel ge-gelliplatet. Wenn man wie ich die Acrylfarbe auf der Schablone trocknen läßt, bildet sich irgendwann eine Farbschicht, die ihrerseits wie ein Stempel wirkt und der Farbauftrag wird nicht mehr richtig flächig. Find ich nicht so toll. Die Farbe von den filigranen Schablonen abzukratzen, aber auch nicht.

Um die Schablonen leichter wiederzufinden, habe ich einen gefundenen Robbie-Williams-Bildband-Schutzpappschuber (nein, nicht bei mir gefunden, sondern vor einem Altpapiercontainer) weiß beklebt (schon vor ner Weile) und nun die Schablonen thematisch sortiert in Klarsichthüllen dorthinein gesteckt – mit einem Reiter aus Klebeband, ganz schmucklos unprätentiös beschriftet, aber sehr funktional. Einfach rausziehen! Nichts verhakt!

 

gibt’s in Landshut zu Hauf. Die Häuser  im historischen Stadtzentrum sind alle giebelständig angeordnet und diese höchst unterschiedlichen Giebel machen die Häuser zu echten Individualisten. (Mich fasziniert diese Liste der Landshuter Baudenkmäler vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.) Ich hab schon länger vorgehabt, mal mit diesen Giebelformen zu spielen und gestern hatte ich dann Muße dazu.

Ich habe ein paar Fassaden gemalt: abgeguckt mit einer  guten Prise Fantasie – ich wollte einen etwas märchenbuchartigen Look haben. Aus diesem beschichteten Papier habe ich dann Schablonen geschnippelt und mit der Gelli Plate gedruckt.

Neulich habe ich eine große Rolle Papier erworben (in einem Antiquariat – der Herr hatte auch andere alte Papierrollen und hat mir vom Weihnachtsmotivgeschenkpapier bereitwillig ein paar Meter abgegeben) und die komplette Papierbreite zum Drucken genutzt.

Das Drucken mittels verschiedener Positiv- und Negativschablonen, das Überlagern von Drucken, macht ziemlich Spaß. Fortsetzung folgt.